Keine Schirme mehr für unsere Kinder und Jugendlichen?
47 Einrichtungen für rund 3000 Kinder und Jugendliche in Pankow stehen auf der Kippe. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin wird auf Grund der Vorlage des Senats von Berlin am 10. Dezember 2008 voraussichtlich beschließen, dass der Bezirk einen Haushalt erhält, über den er nicht frei verfügen kann. Daraus ergibt sich eine erhebliche Gefährdung für die Einrichtungen der freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit. Es droht die Gefahr, dass ab dem Januar 2009 keine Schirme mehr für die Kinder und Jugendlichen in Pankow aufgespannt werden können. Sie würden dann im Regen stehen.
Sie haben keine Milliarden verspielt, sondern ihre Freizeit sinnvoll in Gemeinschaft verbracht, soziale Kompetenzen erlernt oder Unterstützung bei der Lösung ihrer schulischen und familiären Probleme erhalten.
Das Pankower Bündnis für Kinder und Jugendliche setzt sich für den Erhalt der Jugendfreizeiteinrichtungen, Abenteuerspielplätze, Kinderbauernhöfe, Schülerclubs, Schulstationen, Jugendsozialarbeit usw. ein und appelliert an die politisch Verantwortlichen, alles dafür zu tun, die drohende Schließung abzuwenden und die Perspektiven für die Kinder und Jugendlichen in Pankow zu sichern.
Pankower Aktionsbuendnis für Kinder und Jugendliche
Aktuelle Infos findet ihr auf folgender Seite: Pankow in Aktion
Warum eigendlich nur Kinder und Jugendliche???
Was ist mit den älteren und ALTEN?`????
Die Popelbühne e.V. fördert Projekte an der Basis im Prenzlauer Berg. Kinder und Jugendliche nutzen Kurse und Workshops zu erschwinglichen Preisen. Es gibt professionelle Angebote wie Sprachausbildung, Gesang, Schauspiel, Figurenspiel, Körpertraining, Kinder-Tanz, musikalische Früherziehung, Schlagzeugunterricht, Zeichenkurse u.v.m. Nur in diesem kleinen Rahmen ist es möglich dem professionellen Bildungsanspruch gerecht zu werden.
Ca 250 Kinder und Jugendliche nutzen wöchentlich die Popelbühne.
www.popelbuehne.de
Schön das es einen Aufschub gibt!!! Aber es sei zu bedenken,
das es nur bis zu den Sommerferien geht. Dies scheint mir
clever von Seiten des Bürgermeister gewählt zu sein. Da sind
die meisten im Sommerurlaub und ein großer Protest sei dann
wohl nicht mehr zu erwarten. Das wurde ja schon erfolgreich mit
der Fällung der Bäume vorgemacht. Also, hoffe ich das diese halbe
Jahr dafür genutzt wird gute und gezielte Informationen und
Aktionen zu planen.
Ich habe mit meinen Baby auch mitdemonstriert und gefreut das
es eine positive Sache war und sicher. Ich wünsche mir nur das
es nicht zu links und prolemisch abläuft. Einen klaren Kopf mit
guten und vernüftigen Agumenten kommt einfach besser an, als alte
linke Parollen über Kapitalismus usw. Das sage ich als als eine
sehr links stehende, viel demonstrierte Person und sehr aktive
in den 80igern. Und ich habe nur durch ein Zufall davon erfahren
von der Demo. Wir wären sicherlich mehr gewesen, wenn mehr Plakate
da gewesen wären. Klar jetzt weiß ich und hätte gewusst wo ich zum
ausdrucken was finden kann.
Aber echt tolle Demo und vorallem super Liederauswahl…. die war
Spitze(bis auf ein Lied;)
Viele Grüße Regina